Ein Entscheidungsrad für alle, die sich nicht entscheiden können
„Was soll ich essen?“ Diese Frage kann länger dauern als das Kochen selbst. Das Entscheidungsrad beantwortet sie mit einem Dreh. Es startet mit acht Essensideen: Pizza, Sushi, Tacos, Burger, Pasta, Salat, Curry und Ramen. Dreh, und das Abendessen steht fest. Du kannst die Liste auch durch alles andere ersetzen, was du auswählen musst: einen Film, eine Aufgabe im Haushalt, einen Plan fürs Wochenende. Es ist kostenlos, braucht kein Konto und läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer.
So entscheidet das Rad
Neben dem Rad steht ein Textfeld mit deinen Optionen, eine pro Zeile. Jede Zeile wird ein Feld auf dem Rad. Ändere die Liste, so oft du willst. Sie wird in deinem Browser gespeichert, deine Optionen sind also beim nächsten Mal noch da.
- Drehen. Tippe auf das Rad, auf den runden Drehen-Knopf in der Mitte, oder drück die Leertaste. Du kannst das Rad auch mit Finger oder Maus in eine Richtung anschubsen oder auf das Mikrofon in der Kopfzeile tippen und „drehen“ sagen.
- Zusehen, wo es landet. Das Rad bremst über ein paar Sekunden ab und tickt, wenn ein Feld am Zeiger rechts vorbeikommt.
- Entscheiden. Ein Fenster zeigt das Ergebnis. Drück Nochmal drehen oder den Knopf mit der gezogenen Option, etwa Pizza entfernen, um diese Option zu streichen und unter den übrigen zu drehen.
In der Leiste unten kannst du die Liste mischen oder von A bis Z sortieren, deine bisherigen Ergebnisse ansehen (und löschen) und den Ton ein- oder ausschalten. Im Vollbild wird das Rad größer, und der runde Knopf unten rechts ändert die Farbe.
Was soll ich essen? Dreh das Essensrad
Die Startliste mischt Wohlfühlessen, leichtere Gerichte und Klassiker vom Lieferdienst. So machst du sie zu deiner eigenen:
- Mach sie lokal. Ersetze die Gerichte durch die Restaurants in deiner Nähe, vom Italiener bis zum Döner um die Ecke, oder durch das, was du heute Abend wirklich zu Hause kochen kannst.
- Schau in den Kühlschrank. Schreib auf, was du mit deinen Vorräten kochen kannst. So hilft das Rad, Zutaten aufzubrauchen, bevor sie schlecht werden.
- Plan die Woche. Dreh einmal pro Tag für das Abendessen von Montag bis Freitag und entferne jedes Ergebnis, damit es nicht fünf Abende hintereinander Curry gibt.
- Bestell für die Gruppe. Jeder schreibt eine Option dazu, dann wird gedreht. Keiner muss derjenige sein, der ausgesucht hat.
Was du sonst noch mit dem Rad entscheiden kannst
- Filmabend. Setz die engere Auswahl aufs Rad und hör auf zu scrollen.
- Haushalt. Schreib die Aufgaben auf und lass jeden für seine eigene drehen.
- Wochenende. Wandern, Museum, Kino, ein Tag auf dem Sofa. Dreh und los.
- Restaurant. Drei Freunde, drei Lieblingslokale? Alle drei aufs Rad, und das Rad wählt.
- Gleichstand. Noch zwei Optionen übrig und die Abstimmung steht unentschieden? Beide aufs Rad.
Für ein schnelles Ja oder Nein ist das Ja-Nein-Glücksrad schon eingerichtet. Um einen Namen aus einer Gruppe zu ziehen, nimm das große Glücksrad mit Namen.
Tipps: einer Option mehr Gewicht geben
Das Ergebnis wird mit dem kryptografischen Zufallsgenerator deines Browsers gezogen, bevor sich das Rad bewegt, und jedes Feld hat die gleiche Chance. Bei den acht Standardgerichten hat jedes eine Chance von 1 zu 8, also 12,5 %.
Willst du eine Option wahrscheinlicher machen, trag sie zweimal ein. Sie bekommt zwei Felder und damit doppelt so viele Chancen wie die anderen. Die Chancen folgen immer der Zahl der Felder.
| Deine Liste | Chance für Pizza | Chance für jedes andere Gericht |
|---|---|---|
| 8 Gerichte, jedes einmal | 1 von 8 (12,5 %) | 1 von 8 (12,5 %) |
| Pizza zweimal, 7 andere einmal | 2 von 9 (etwa 22 %) | 1 von 9 (etwa 11 %) |
| Pizza dreimal, 7 andere einmal | 3 von 10 (30 %) | 1 von 10 (10 %) |
Noch ein paar Tipps. Streich Optionen, die du wirklich nicht magst, denn früher oder später landet das Rad darauf. Halte die Liste kurz, wenn du Hunger hast: fünf bis acht Möglichkeiten reichen völlig. Und wenn dich das Ergebnis enttäuscht, weißt du, was du eigentlich wolltest. Dreh noch einmal oder hör einfach auf dein Bauchgefühl.
Warum kleine Entscheidungen so anstrengend sind
Das Gefühl kennen die meisten. Nach einem langen Tag voller Entscheidungen ist selbst die Wahl des Abendessens zu viel. Oft spricht man dabei von Entscheidungsmüdigkeit. Kleine Entscheidungen können sich anhäufen, und die letzten des Tages fallen meist am schwersten, vor allem wenn alle Optionen okay sind und keine heraussticht.
Ein Zufallsentscheid nimmt den Druck raus. Wenn jede Option auf der Liste gut genug ist, gibt es keine falsche Antwort, und wenn das Rad wählt, können alle weitermachen. In der Gruppe bleibt es außerdem fair, weil niemand für eine schlechte Wahl geradestehen muss.
Wenn du mehrere Ideen in zufälliger Reihenfolge brauchst, zum Beispiel für einen Essensplan für die Woche, probier den Listen-Zufallsgenerator. Deine Liste bleibt nur in deinem eigenen Browser, nichts wird an einen Server geschickt, und das Rad funktioniert offline, sobald die Seite geladen ist.