Zufallswort-Generator: zufällige Wörter mit einem Fingertipp
Dieser Zufallswort-Generator gibt dir zufällige deutsche Wörter, eins bis zwanzig auf einmal. Wähle Nomen, Verben, Adjektive oder alle Wortarten, drücke auf Generieren, und eine neue Liste erscheint. Tippe auf ein Wort, um es zu kopieren. Das Tool ist kostenlos, ohne Konto und ohne App, und läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer.
Es ist für Spieleabende, den Unterricht, Schreibende, Impro-Gruppen und alle gemacht, die ein Wort wollen, das sie sich nicht selbst ausgesucht haben. Alle Wörter sind alltäglich und kinderfreundlich, du kannst sie also ohne Bedenken vor Kindern auf einen großen Bildschirm bringen.
So funktioniert der Wortgenerator
Das Tool liest sich wie ein Satz: „Gib mir 3 Wörter aus allen Wortarten“. Tippe auf einen Teil des Satzes, um ihn zu ändern.
- Wie viele. Tippe auf die Zahl, um 1, 3, 5, 10 oder 20 Wörter zu bekommen.
- Welche Wortart. Wähle alle Wortarten, Nomen (Dinge, wie „Pinguin“ oder „Regenschirm“), Verben (Tätigkeiten, wie „jonglieren“ oder „schleichen“) oder Adjektive (Eigenschaften, wie „flauschig“ oder „golden“).
- Generieren. Drücke auf Generieren oder die Leertaste. Die neue Liste ersetzt die alte.
- Kopieren. Tippe auf ein Wort, um es zu kopieren, oder nimm mit Alle kopieren die ganze Liste mit.
- Per Sprache. Tippe auf das Mikrofon in der Kopfzeile und sag „generieren“ oder „nochmal“.
Mit dem Vollbild-Button in der Kopfzeile werden die Wörter groß genug für ein Klassenzimmer oder einen Stream. Deine Einstellungen merkt sich dein eigener Browser, nichts wird an einen Server geschickt, und nach dem Laden funktioniert das Tool auch offline.
Was in der Wortliste steckt
Die Wörter stammen aus einer von Hand zusammengestellten Liste mit 1.000 alltäglichen, kinderfreundlichen deutschen Wörtern: 500 Nomen, 250 Verben und 250 Adjektive. Die Nomen stehen in der Einzahl, großgeschrieben und ohne Artikel. Meist sind es Dinge, die man sich vorstellen oder zeichnen kann: Tiere, Essen, Spielzeug, Fahrzeuge, Orte und Wetter. Die Verben stehen in der Grundform („schwimmen“, nicht „schwimmt“), die Adjektive ebenfalls („mutig“, nicht „mutiger“). Es gibt keine Schimpfwörter und keine Markennamen, und kein Wort steht in zwei Listen.
Ideen für Zufallswörter
- Montagsmaler und Zeichenspiele. Eine Person bekommt ein Nomen und zeichnet es, die anderen raten. Tiere, Essen und Gegenstände eignen sich besonders gut. Stell auf 1 Nomen, halte den Bildschirm von den Ratenden fern und drücke für jede Runde auf Generieren.
- Pantomime. Verben sind wie gemacht zum Vorspielen: „niesen“, „jonglieren“, „schleichen“. Für schwierigere Runden kommt ein Nomen dazu.
- Reizwortgeschichten. Hol dir 3 Nomen und schreib eine kurze Geschichte, in der alle drei vorkommen, so wie die Reizwortgeschichte aus der Schule. Lehrkräfte können die Liste im Vollbild für die ganze Klasse zeigen. Ein einzelnes Adjektiv ist außerdem ein guter Startpunkt für ein Elfchen.
- Brainstorming. Ein Zufallswort lenkt deine Gedanken in eine neue Richtung. Frag dich, was „Leuchtturm“ oder „Krake“ mit deinem Problem zu tun haben könnte, und schau, was dabei herauskommt.
- Improtheater. Hol dir einen Vorschlag, ohne auf das Publikum zu warten. Ein Nomen kann den Ort festlegen und ein Adjektiv die Stimmung.
- Wortschatz üben. Kinder, die lesen lernen, und alle, die Deutsch lernen, können jedes Wort laut sagen, einen Satz damit bilden oder das Gegenteil finden (das klappt mit Adjektiven gut). Bei Nomen ist der Artikel eine gute Übung: der, die oder das Regenschirm?
- Namen finden. Kombiniere ein Adjektiv mit einem Nomen für einen Teamnamen, einen Projektnamen oder eine Idee für einen Benutzernamen: „Mutiger Pinguin“, „Goldene Rakete“. Die passende Endung des Adjektivs ergänzt du selbst.
Die Mathematik hinter den Wörtern
Die Wörter werden mit dem kryptografischen Zufallsgenerator deines Browsers gezogen (crypto.getRandomValues), derselben Art von Quelle, die auch für Sicherheitszwecke genutzt wird. Innerhalb einer Liste hat jedes Wort dieselbe Chance, und jede neue Liste ist unabhängig von der vorherigen.
| Wortart | Wörter | Chance für ein bestimmtes Wort |
|---|---|---|
| Nomen | 500 | 1 zu 500 |
| Verben | 250 | 1 zu 250 |
| Adjektive | 250 | 1 zu 250 |
| Alle Wortarten | 1.000 | Mischt alle drei Listen |
Kombiniert ergibt das viel Spielraum. Es gibt 250 × 500 = 125.000 mögliche Paare aus Adjektiv und Nomen und genauso viele aus Verb und Nomen. Drei Nomen für eine Reizwortgeschichte ergeben mehr als 20 Millionen verschiedene Kombinationen, du wirst dieselbe Aufgabe also kaum zweimal sehen.
Ein bisschen Geschichte: Spiele mit Zufallswörtern
Zufällige Wörter zusammenzubringen ist ein alter kreativer Trick. In den 1920er-Jahren spielten die Surrealisten in Paris ein Spiel namens „Cadavre exquis“, auf Deutsch etwa „köstliche Leiche“. Reihum schrieb jeder ein Wort eines Satzes auf ein gefaltetes Blatt Papier, ohne zu sehen, was die anderen geschrieben hatten. Der Name soll auf einen der ersten Sätze zurückgehen, die dabei entstanden: „Die köstliche Leiche wird den neuen Wein trinken.“
Begriffe zu zeichnen und zu raten wurde in Deutschland vor allem durch die Fernsehshow „Die Montagsmaler“ bekannt, die ab den 1970er-Jahren lief. Viele nennen das Zeichen- und Ratespiel bis heute einfach Montagsmaler. Wörter vorzuspielen ist noch älter: Scharaden waren im 19. Jahrhundert ein beliebtes Gesellschaftsspiel, und in Charlotte Brontës Roman „Jane Eyre“ (1847) wird eine Runde gespielt.
Weitere Tools für Spiele und Unterricht
Du brauchst statt eines Worts nur einen Buchstaben, etwa für Stadt, Land, Fluss? Probier den Zufallsbuchstaben-Generator. Passende Namen für die Figuren deiner Geschichte liefert der Zufallsnamen-Generator. Ihr wollt die Gruppe für eine Runde Montagsmaler aufteilen? Der Teamgenerator erledigt das mit einem Fingertipp, und Wahrheit oder Pflicht hält die Party in Schwung.